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Welche SFP Bidi Transceiver gibt es?

Der SFP Transceiver

Der Small Formfactor Pluggable (SFP) ist ein kompakter, hot-plug-fähiger Transceiver für Telekommunikations- und Datenkommunikationsanwendungen. Der Formfaktor und die elektrische Schnittstelle werden durch eine Mehrquellenvereinbarung (Multi Source Agreement, kurz MSA) unter der Schirmherrschaft des SFF-Komitees festgelegt. Es ist ein beliebtes Branchenformat, das gemeinsam von vielen Netzwerkkomponentenanbietern entwickelt wurde und unterstützt wird.

Eine übliche Implementierung des Transceivers erfolgt in einer Zwei-Faser-Konfiguration: Eine für den Übertragungs-Port (TX) und eine für den empfangenden (RX) Port. In diesem Fall kann die gleiche Frequenz für die Übertragung und den Empfang verwendet werden, solange die Kommunikationskanäle parallel auf separaten Fasern verlaufen. Eine Kommunikationsverbindung belegt zwei Fasern über Verkabelungskanäle in Rechenzentren.

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Der Bidi Transceiver

Eine spezielle Art von Transceiver ist der bidirektionale Transceiver, welcher nur eine Faser verwendet und nur einen Simplex Port im hat. Die Sende - und Empfangsfunktionen werden auf der gleichen Faser mit der Verwendung von Frequenzen f1 und f2 (meist 1310nm / 1490nm, andere Bidi-SFP Transceiver Frequenzkombinationen sind 1310 / 1550nm, 1490 / 1550nm und 1510 / 1570nm). f1 für TX - Übertragung und f2 für RX - Empfang durchgeführt. Im Beispiel bei Punkt A haben wir einen Transceiver installiert, der TX auf 1310nm in Richtung Punkt B auf einer einzigen Faser überträgt. Bei Punkt B befindet sich ein Transceiver, der RX auf 1310nm empfängt und auf Punkt A auf 1490nm auf derselben Faser zurücksendet. In Punkt A liegt die RX-Frequenz bei 1490nm. Aus diesem Grund werden BiDi-Transceiver auch als WDM-Transceiver bezeichnet. Wellenlängen-Division Multiplexing (WDM) -Koppler, auch als Diplexer bekannt, die Daten übertragen, welche über eine einzelne Faser übertragen werden, basierend auf den Wellenlängen des Lichts.

Der offensichtliche Vorteil der Verwendung von BiDi-Transceivern ist die Verringerung der Faserverkabelungsinfrastrukturkosten durch die Verringerung der Anzahl von benötigten Glasfaser-Ports, wodurch die Menge an Trays für das Faser-Management reduziert wird und allgemein weniger Faserkabel benötigt wird.

Während BiDi-Transceiver in der Anschaffung mehr kosten als herkömmliche Zwei-Faser-Transceiver, nutzen sie im Endeffekt nur die Hälfte der Fasermenge pro Distanzeinheit. Für viele Netze reicht die Kosteneinsparung durch die Nutzung weniger Fasern aus, um den höheren Kaufpreis von BiDi-Transceivern mehr als auszugleichen. Mögliche Anwendungen mit Bidi Transceivern:

  • Zugangsnetze: Passive Optical Networks (PON) und Point-to-Point
  • Digital Video und Closed Circuit TV (CCTV) Anwendungen
  • Inter-System-Kommunikation zwischen Servern, Switches, Routern, OADM
  • WDM Fast Ethernet Links
  • SDH / STM-1, SONET / OC3
  • Metropolitan-Netzwerke
  • Andere optische Verbindung

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Bidi SFP Transceiver in FTTH / FTTB Netzwerken

Derzeit werden BiDi SFPs meist in der FTTx-Implementierung bei P2P (Punkt-zu-Punkt) Verbindungen verwendet. Ein aktives FTTH / FTTB (Fiber to the Home / Fiber tot he Building) Ethernet-Netzwerk besteht aus einer Zentrale (Central Office, kurz CO), die mit dem Kunden-Equipment (Customer Premises Equipment, kurz CPE) verbunden ist. Aktive Ethernet Netzwerke verwenden eine P2P Architektur, in der jeder Endkunde mit dem CO auf einer dedizierten Faser verbunden ist. BiDi SFPs ermöglichen eine bidirektionale Kommunikation über eine einzige Faser unter Verwendung eines Multiplexverfahren (Wavelength Division Multiplexing, kurz WDM), was die CO- und CPE-Verbindungen vereinfacht.

Der cSFP – Dualfaser Bidi Transceiver

Kompakte SFPs, bekannt als cSFPs, erhöhen die CO-Portdichte nochmal durch die Kombination von zwei Einzelfaser-Transceivern in einem SFP-Formfaktor. Darüber hinaus wird der kompakte SFP den Gesamtleistungsverbrauch an der CO-Seite deutlich reduzieren.

BiDi-Transceiver dienen als ideale und einfache Lösung in Situationen, in denen nur begrenzte Fasern oder ein begrenzter Leitungsraum zur Verfügung stehen.

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