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Unterschied zwischen SFP und SFP+

Heutzutage gibt es verschiedene optische Transceiver auf dem Markt. Sie kommen in verschiedenen Formfaktoren mit Geschwindigkeiten von 100Mbps bis 100Gbps und sind voll kompatibel zu den MSA und IEEE 802.3 Standards. Einige der populäreren Formfaktoren sind SFP, SFP+, XFP, GBIC, QSFP und QSFP28.

In diesem Artikel werden wir hauptsächlich SFP- und SFP+ -Transceiver abdecken, die Unterschiede zwischen den beiden und welche Vorteile SFP+ im Vergleich zu SFPs für Ihre Netzwerkinfrastruktur bietet.

SFP

SFP steht für Small Form-Factor Pluggable. Er ist ein kompakter, steckbarer Transceiver, der in den den Ports von Telekommunikations- und Datenkommunikationsgeräten eingesetzt werden kann. SFP ist ein Industriestandard, der von vielen Netzwerkkomponenten-Herstellern produziert wird. SFP-Module wurden entworfen, um SONET, Gigabit Ethernet, Fibre Channel und andere Kommunikationsstandards zu unterstützen. Durch seine geringe Größe und verbesserte Leistungsfähigkeit in Verbindung mit höheren Geschwindigkeiten hat das Modul den universell einsetzbaren GBIC (Gigabit Interface Converted) Transceiver verdrängt und wird daher manchmal auch als Mini-GBIC bezeichnet. Im Gegensatz zum GBIC, welcher eine SC-Glasfaser-Schnittstelle hat, hat der SFP eine LC-Schnittstelle und ist nur etwa halb so groß wie ein GBIC Transceiver. SFPs bieten eine kostengünstige Möglichkeit, ein einziges Netzwerkgerät mit einer Vielzahl von Faser-Kabelabständen und -typen zu verbinden. Als austauschbare Faserverbinder, die sich an jedes bestehende Netzwerk anpassen können, machen SFPs die Netzwartung viel einfacher. SFP-Module erlauben eine höhere Portdichte (Anzahl der Transceiver pro cm entlang der Kante eines Motherboards). Diese Module werden nicht von einer staatlichen Behörde standardisiert, sondern durch eine Multi-Source-Vereinbarung (MSA) spezifiziert, welche von verschiedenen Herstellern verabschiedet wurde. Einige Netzwerkkomponentenhersteller haben die SFPs mit einem Schutz versehen, wobei sie bewusst die Kompatibilität mit generischen "SFPs" verhindern indem die Firmware oder andere Bereiche der Programmierung geprüft werden, wodurch nur die vom Hersteller zugelassen Module eigesetzt werden können. Jedoch haben einige Hersteller SFPs mit leeren programmierbaren EEPROMs eingeführt, die neu programmiert werden können, um mit jeder Lieferanten-ID übereinzustimmen. Moderne SFP-Module kommen auch mit Standard Digital Diagnostic Monitoring (DDM) Funktionen auch als Digital Optical Monitoring (DOM) bekannt. Dies gibt den Endbenutzern die Möglichkeit, die Parameter des SFPs wie die optische Ausgangsleistung, optische Eingangsleistung, Temperatur, Laser Stromstärke, Versorgungsspannung etc. in Echtzeit zu überwachen. Diese Funktionalität kann zur Überwachung von Routern, Switches und anderen optischen Geräten genutzt werden.

BlueOptics SFP Transceiver

BlueOptics SFP+ Transceiver

SFP+

SFP+ steht für Small Form-Factor Pluggable Plus - SFP+ Transceiver sind eine erweiterte Version des SFPs, die Datenraten von bis zu 16Gbps unterstützen können. Die SFP+ Spezifikation wurden erstmals am 9. Mai 2006 veröffentlicht und die erste Version 4.2 wurde am 6. Juli 2009 veröffentlicht. Als einer der beliebtesten Industriestandards werden SFP+ Transceiver von vielen Netzwerkkomponentenanbietern unterstützt. SFP+ bietet standardgemäß 8 Gbit/s Fibre Channel, 10 Gigabit Ethernet und den Optical Transport Network Standard OTU2. SFP+ Module haben die gleichen Abmessungen wie der SFP. Der große Unterschied zwischen den SFP- und SFP+ -Modulen ist die Codierungsmethode. Diese Module verfügen über mehr Schaltkreise auf der Host-Platine anstelle des internen Moduls. SFP+ -Module können auch in älteren Geräten mit XENPAK- oder X2-Ports durch den Einsatz eines aktiven elektronischen Adapters verwendet werden. SFP+ Module kommen in zwei Typen linear und limited. Lineare SFP+ -Module eignen sich am besten für 10GBase-LRM, sonst werden Limited-Module bevorzugt. Diese enthalten einen Signalverstärker, um das verschlechterte (empfangene) Signal neu zu gestalten, während lineare Module dies nicht tun.