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Die optische RX- und TX-Leistung sind zwei sehr wichtige Parameter von optischen Transceivern. Die optische Leistung sowohl auf der Sender- als auch auf der Empfängerseite eines Transceivers sollte innerhalb des vom Hersteller definierten, korrekten Betriebsbereichs liegen. Unterschiede in der optischen TX/RX-Leistung weisen darauf hin, dass entweder bei der Verkabelung oder beim Transceiver selbst Probleme auftreten.

Wie optische Transceiver funktionieren?

Die optischen Transceiver sind sowohl mit einem Sender als auch mit einem Empfänger in Parallelkonfiguration ausgestattet. Auf diese Weise können Sender und Empfänger eines optischen Moduls unabhängig voneinander mit ihrer Schaltung arbeiten. Der Sender wird auf der elektrischen Seite eingesetzt, da er ein elektrisches Signal über seine elektrische Schnittstelle empfängt und das empfangene Signal in ein optisches Signal umwandelt, bevor es durch das angeschlossene optische Faserkabel weitergeleitet wird. Ein ähnlicher Prozess findet im Empfänger statt, jedoch in umgekehrter Reihenfolge. Das folgende Exponat zeigt das Funktionsprinzip von optischen Modulen!

Das auf der Empfängerseite eines Transceivers empfangene Lichtsignal wird von einem Detektor erfasst, der das Lichtsignal in ein äquivalentes elektrisches Signal umwandelt, und dann wird das elektrische Signal durch elektrische Interferenz des Moduls an den Host-Port weitergeleitet. Heute stehen mehrere Arten von optischen Modulen zur Verfügung. Die Klassifizierung dieser Module kann auf der Grundlage des Formfaktors, des erreichbaren Verbindungsabstands, der Bandbreite usw. erfolgen. Das Funktionsprinzip aller optischen Transceiver ist jedoch nahezu identisch, da die Umwandlung von elektrischen in optische Signale und von optischen in elektrische Signale etwas ist, das bei den verschiedenen Typen und Versionen von optischen Transceivern unverändert bleibt.

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Warum ist die optische TX/RX-Leistung wichtig?

Lassen Sie uns zunächst einmal klarstellen, dass sich die Begriffe TX und RX auf Senden bzw. Empfangen beziehen. Die optische Leistung RX (Empfang) kann auch als die optische Eingangsleistung des Transceivers bezeichnet werden, und die optische Leistung TX (Senden) wird als optische Ausgangsleistung bezeichnet. Diese beiden Parameter sind sehr wichtig, da die Leistungsfähigkeit und Reichweite des Transceivers von der verfügbaren optischen Leistung sowohl auf der Empfangs- als auch auf der Sendeseite abhängt. Wie wir alle wissen, senden oder empfangen optische Transceiver Daten in Form von Licht. Jeglicher Mangel an verfügbarer optischer Leistung könnte daher seine Funktionsfähigkeit und Übertragungseffizienz beeinträchtigen.

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Wie misst man die optische TX/RX-Leistung?

Die Messung der TX/RX-Leistung ist kein großes Problem, da die meisten optischen Transceiver mit einem integrierten Überwachungssystem ausgestattet sind.

Über die DDM-Schnittstelle eines Transceivers können Sie die optische Leistung sowohl auf der Sender- als auch auf der Empfängerseite in Echtzeit verfolgen. In der folgenden Ausstellung sehen Sie die Parameter, die über die DDM-Schnittstelle (Digital Diagnostic Monitoring) eines optischen Transceivers überwacht werden können. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass die Informationen über die optische Leistung und andere Parameter von einem optischen Transceiver nur dann weitergeleitet werden können, wenn er mit einem eingebauten DDM-System ausgestattet ist.

Falls Sie keinen Zugriff auf die Diagnoseschnittstelle Ihres Moduls haben, können Sie auch ein tragbares optisches Leistungsmessgerät verwenden. Optische Leistungsmessgeräte gelten als Primärinstrumente. Mit einem optischen Leistungsmesser können Sie die verfügbare Leistung auf der Sender- oder Empfängerseite testen. Zur Messung der tatsächlichen Verluste und zur Überprüfung der Integrität Ihrer optischen Kabel können Sie auch in optische Zeitbereichsreflektometer (OTDRs) oder optische Verlusttestsätze (OLTSs) investieren. Optische Leistungsmessgeräte sind sehr einfach zu bedienen, und selbst ein Netzwerktechniker der Einstiegsklasse kann diese Geräte sicher verwenden. Bitte sehen Sie sich das folgende Exponat an, um das Prinzip der optischen Leistungsmesser zu verstehen.

Mögliche Gründe für niedrige RX-Leistung

Eine niedrige RX-Leistung deutet nicht jedes Mal auf einen fehlerhaften Transceiver hin, da dieses Problem mehrere Gründe haben kann. Ja! Gestörte oder fehlerhafte Transceiver können nicht ausgeschlossen werden, aber es kommt nur gelegentlich vor. Als Netzwerktechniker oder Ingenieur sollten Sie über das erforderliche Niveau an Fähigkeiten, Kenntnissen und Verständnis verfügen, um mit dem Problem der niedrigen TX- oder RX-Leistung umgehen zu können. Nachfolgend finden Sie einige nützliche Informationen über die häufigsten Ursachen, die häufig zu einer Verschlechterung der optischen Signale führen und in deren Folge Probleme wie niedrige Sende- oder Empfangsleistung entstehen;

  • Zu viele Biegungen im Kabel
  • Schlechte Abschlüsse
  • Unsachgemäße optische Schweißnähte
  • Fehlerhafte TOSA (optische Unterbaugruppe des Senders)
  • Modul-Chip arbeitet nicht wie gewünscht
  • Verlustschweißen von LD+ und LD- PINs
  • Blaswiderstände oder Kondensatoren
  • Probleme mit der Bordelektronik

Schlussfolgerung

  • Die Überwachung der optischen Leistung von RX und TX ist eine ziemlich wichtige Sache
  • Überprüfen Sie Ihre Kabelfarm auf Fehler, wenn Sie bei einem oder mehreren optischen Modulen eine niedrige optische Leistung feststellen.
  • Niedrige RX- oder TX-Leistung wird manchmal wegen eines Transceivers mit Herstellungsfehlern festgestellt - Garantieanspruch ohne den Versuch, das Modul zu zerlegen
  • Optische Leistungsmessgeräte bieten einfache und unkomplizierte Messungen über Kabel
  • Bevorzugen. Transceiver mit integriertem DDM für die echtzeitbasierte Überwachung der optischen Leistung von RX und TX.